EingewöhnungsHeld Pt. 2

Kindergarten Eingewöhnung
Kindergarten Eingewöhnung

 

Die erste Woche ist geschafft…(so wie der Junior nach 3 Stunden Kita Programm).

 

Und heute, am ersten Tag der zweiten Woche das Urteil:

Er gilt als eingewöhnt, da er das Programm von Morgenkreis bis Mittagessen einmal komplett und ohne Mama (die im Kiez umher tingelte, da sie mit so viel Freiheit nicht mehr umzugehen wusste) mitgemacht hat.

 

Wie es dazu kam?

Von Tag zu Tag wurde die Dosis erhöht und er blieb immer länger in der Gruppe. Angefangen bei einer Stunde bis hin zu den heutigen 3 Stunden.

 

Am dritten Tag folgte dann die erste Trennung von Mama über eine ganze halbe Stunde.

Mutti wurde in der Kindergarderobe geparkt und der Kleine schnappte sich seine neue Flamme (nennen wir sie Lotta) und hüpfte wieder ins Bällebad, wie schon am ersten Tag.

 

Als die Trennung vorbei war freute er sich Mama wieder zu sehen, aber Lotta galt es jetzt erstmal bei Laune zu halten und so gab es auch schon den ersten Kuss für seine neue Freundin.

Es ist herrlich mit anzusehen, wie viel die Kleinen von und miteinander lernen.

nach einem langen Tag
nach einem langen Tag

So heißt es jetzt als „großer“ Kitajunge beim gemeinsamen Essen auch nicht mehr zart und leise „da“, wenn er auf etwas zeigt, was er haben möchte. Sondern jetzt heißt es laut und schrill in aller Klarheit „da-a-a-a-a“!!

Und das nach gerade einmal einer Woche Kita … oweia wo ist der kleine, ruhige und kuschelige Kerl geblieben, der hier vor wenigen Tagen noch saß?!

Aber ja, keine Sorge.

Kurze Zeit später beim abendlichen Ritual war er dann wieder, der kleine zauberhafte Junior für den jetzt einfach nur ein neues Kapitel angefangen hat, genau wie für uns Großen!

 

Die restliche Woche verlief dann ebenso toll wie bisher! Er macht uns sehr deutlich, dass die Kita-Wahl genau die richtige war, genau wie auch der Zeitpunkt, um mit der Fremdbetreuung zu starten.

Das macht es uns allen glücklicherweise relativ einfach.

 

Schön, dass wir den Luxus hatten und den passenden Zeitpunkt zumindest einigermaßen abpassen konnten!

 

Bastian

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Kommentare: 2
  • #1

    Frau A (Dienstag, 18 Oktober 2016 14:23)

    Als ich mein Baby (inzwischen 13 Jahre) mit 3 Jahren im Kidergarten angemeldet habe, hab ich mich sehr auf die Eingewöhnungsphase gefreut. Ich habe mir vorgestellt wir würden Hand in Hand durch den Kindergarten spazieren alles ausprobieren, beim Frühstück nebeneinander auf den mini Stühlchen sitzen bis ich Rückenschmerzen bekomme und unsere gemeinsam gestalteten bastel Kunstwerke fröhlich tanzend mit Nachhause nehmen.
    In der Realität war das leider ganz anders. Wir sind in den Kindergarten gekommen und mir kam alles viel größer vor als die Stühlchen in meinen Gedanken. Irgendwie riesig! Hier konnte ich den kleinen Knopf doch nicht lassen? Er bekam sein Fach zugewiesen, und schlüpfte in seine Hausschuhe. Dann marschierte er nach einer kurzen Begrüßung der Erzieherinnen zu einer Gruppe Jungs die mit Autos spielten. Er schaute sich alles kurz an, fragt ob er mitspielen durfte und wurde herzlich in die Gruppe aufgenommen. Er drehte sich noch einmal um und sagte, Mama du kannst jetzt gehen ich bleib hier! Und fertig war seine Eingewöhnungsphase.
    Ich stand an der Tür, meine Tränen versperrten mir die Sicht. Das ging mir zu schnell. Wo war meine Eingewöhnungsphase? Wo war unser gemeinsames erkunden des Kindergartens? Wo war unser Frühstück von dem ich Rückenschmerzen bekommen sollte? Wo war das alles und warum hing er nicht häulend an meinem Knöchel wie all die andere Kinder?
    Aus der Ecke kam eine der Erzieherinnen angerauscht und schob mich wieder vor die Tür zurück. Sie sagte irgendwas von ich soll es ihm nicht kaputt machen, ihm zeigen das alles o.k. ist und in 4Std. wieder kommen.
    In 4 Std! Ich war mir sicher bis dahin bin ich kaputt. Aber es ist alles gut gelaufen. Er geht jetzt in die 8. Klasse und ich weine nicht mehr jeden Morgen wenn er das Haus verlässt ;-)

  • #2

    Tina (Mittwoch, 02 November 2016 10:37)

    Haha, ja, das Problem hatte ich anfangs auch, dass ich mit mir selbst nichts mehr anzufangen wusste. Meine beiden hatten so gesehen auch keine Eingewöhnungsphase. "Pfirti Mama!", und weg waren sie. Und ich hatte jeweils 2 Wochen Urlaub für die Eingewöhnung eingeplant. Die Wohnung war noch nie so sauber! ;-)
    LG, Tina

Nicky

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Nicky 34 jahre alt , Berlinerin mit schottischem Migrationshintergrund, Mama mit Herz und KreativChaos,

ein Sohn und eine Tochter- oder Vampirprinzessin, Überlebenskünstlerin des Alltags und somehow Familienheldin I guess...

Bastian

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Bastian

28 Jahre, Jenenzer mit Bodensee-kenntnissen und seit einigen Jahren Berliner, Papa von einem Sohn, Gründer von GoodHands, Erzieher, Musikliebhaber,

Sportler ohne Zeit für den

Sport zu haben, vieles mehr und

Familienheld!