Einfachmalrausfahren *in Bildern*

Die Mitte der Woche mal anders verbringen.

 

Früher hieß das mit den Kumpels das Bergfest mit günstigem Gerstensaft zu befeiern, am heutigen Tag heißt es den Rucksack schnappen und aus der Stadt flüchten. Frau und Kind haben Alltagsprogramm also nutze ich den Off-Day, um den Kopf zu lüften und die Gedanken kreisen zu lassen.

 

In gerade einmal einer halben Stunde bin ich dann mit der S3 auch schon in Friedrichshagen. Die Bölschestraße entspannt bis zum Ende und direkt auf den großen Müggelsee zu laufen.

 

Bei dem Anblick ist die Entscheidung schnell getroffen: Im Uhrzeigersinn einmal um den See herum!

 

Blick auf den Müggelsee
Blick auf den Müggelsee
Blick in die Baumkronen
Blick in die Baumkronen

Strandbad am Müggelsee
Strandbad am Müggelsee

Wann hat man schon einmal die Möglichkeit das Strandbad am Müggelsee für sich allein zu haben?!

 Ins Wasser wird dann aber doch nicht gehüpft, ich habe ja meine Badehose vergessen….(sonst keine Frage)

 

Allein im Strandbad
Allein im Strandbad
Infotafel am Wegesrand
Infotafel am Wegesrand

Als alter Städtler kann man sogar noch was lernen, dank der tollen Tafeln, die immer wieder den Wegesrand schmücken. Das haben mir zwar alles meine lieben Großeltern schon mal mühselig beigebracht, aber wie das so ist ... über die Jahre alles ein wenig verblasst.

Am Fredersdorfer Mühlenfließ
Am Fredersdorfer Mühlenfließ

warten auf die Fähre an der Müggelspree
warten auf die Fähre an der Müggelspree

Warten auf die Fähre – ich wusste bis jetzt noch nicht einmal, dass die BVG auch Fähren hat bzw. geschweige denn, dass diese noch im B Bereich unterwegs sind.

(Aber das erklärt auch, weshalb das F auf der Monatskarte steht….)

 

Aber mal ehrlich: Eine so wunderschöne Ecke hier mit ihren Wasserstraßen und kleinen Gärten direkt am Kanal der Müggelspree.

 

Weiter geht´s nach der kurzen Fahrt um den kleinen Müggelsee und dann auf die Zielgerade

(was so viel heißt wie: die Hälfte ist geschafft).

eine neue Badestelle entdeckt
eine neue Badestelle entdeckt

Badestellen für den nächsten Sommer ausspähen. Es gibt unzählige kleine Buchten und Stellen abseits der zwei Strandbäder (großer und kleiner Müggelsee),  die einen soften Einstieg ins Wasser ermöglichen.

 

Und es sieht einfach super nachdenklich und gut aus auf das Wasser ins Leere zu schauen und sich von hinten per Selbstauslöser zu fotografieren.

 

Biotop in Köpenick
Biotop in Köpenick

„ölologisch wertvolles Biotop“ das hätte ich so auch gesagt. Ein faszinierender Ort, der nicht erahnen lässt,

dass es sich hier noch um Berlin-Köpenick handelt.

 

kleine Pause gefällig
kleine Pause gefällig

Als Verpflegung kann ich eine Kanne Tee (je nach Begleitung mit oder ohne Schuss) und

einen Sesamring vom türkischen Bäcker umme Ecke empfehlen.

Die Landjäger haben es leider nicht weiter als bis zur ersten Rast geschafft…

 

Fazit: Eine tolle Tour für Erwachsene und gerne laufende Menschen. Die Strecke beträgt ca. 17 KM und ist, aufgrund der Schummelei mit der Fähre, so ziemlich die kürzeste Variante.

 

Der Müggelsee ist auch als Ausflugsziel mit Kindern sehr zu empfehlen. Es gibt ein paar Spielplätze auf der Strecke, aber die sind eher nebensächlich, da der Wald und die Landschaft der bessere und größere

Spielplatz sind. Viel zu erleben – viel zu entdecken!

 

Mit Kindern ist allerdings empfehlenswert (je nach Alter) nur einen Streckenabschnitt in Angriff zu nehmen, da sich weite und lange Wanderungen gerne auch traumatisierend auf die Kleinen auswirken können…ja ich spreche da aus Erfahrung ;)

Das Highlight ist denke ich für Groß und Klein die verzaubernde Müggelspree.

 

Mit klarem Kopf, frischer Energie und schmerzenden Fersen ging es dann wieder zum S-Bahnhof Friedrichshagen und ab in die Stadt – volles Programm, Warschauer Straße …

 

Bastian

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Anne (Freitag, 21 Oktober 2016 20:09)

    Echt wunderschön geschrieben Basti. Da krieg ich richtig Heimweh

Nicky

Nicky
Nicky

Nicky 34 jahre alt , Berlinerin mit schottischem Migrationshintergrund, Mama mit Herz und KreativChaos,

ein Sohn und eine Tochter- oder Vampirprinzessin, Überlebenskünstlerin des Alltags und somehow Familienheldin I guess...

Bastian

Bastian
Bastian

28 Jahre, Jenenzer mit Bodensee-kenntnissen und seit einigen Jahren Berliner, Papa von einem Sohn, Gründer von GoodHands, Erzieher, Musikliebhaber,

Sportler ohne Zeit für den

Sport zu haben, vieles mehr und

Familienheld!