Wir bloggen dann mal

Lest in unserem Blog kleinen Anekdoten von und für Helden, Fachbeiträge, Selbstgemachtes, Hintergründe zu uns und wer weiß, was da noch alles so kommt.

Schickt uns gerne auch Anfragen zu Gastbeiträgen und Anregungen, wenn ihr dabei sein wollt!

Auf, auf in den Blog ...

Time to say: "Goodbye"

 

Liebe Eltern, liebe Babysitter und Freunde von GoodHands,

 

zuallererst möchten wir uns bei euch für das Vertrauen in GoodHands und die sehr produktive Zusammenarbeit bedanken!

 

Wir schätzen es sehr und sind überwältigt, dass viele von euch einer neuen und jungen Plattform die Chance gegeben haben sich auf dem heiß umkämpften Markt der Babysitter- Vermittlungsagenturen zu behaupten und zu platzieren.

 

Unser Anspruch war stets den Eltern und Familien qualifizierte Babysitter zu präsentieren, sowie ihnen beratend zur Seite zu stehen oder einfach nur ein paar Impulse und Anregungen zu geben. So können wir stolz behaupten zur Entlastung und Alltagsgestaltung vieler Familien beigetragen zu haben, in gleicher Weise die Kinderbetreuung auf Festen, Hochzeiten und Geburtstagen und kurzfristig benötigte Notbetreuungen sichergestellt zu haben.

 

 

Die vergangenen Monate waren für das gesamte Team eine sehr spannende und aufregende Zeit, die ähnlich dem “Laufenlernen” geprägt war von Erfolgen und Misserfolgen, Hinfallen- und wiederaufstehen, Erfahrungen und nicht zuletzt vielen Erkenntnissen.

 

Zu diesen Erkenntnissen zählt auch, dass Entscheidungen da sind, um getroffen zu werden. Diese endgültige Entscheidung jedoch fiel uns schwer, da sie bedeutet, dass wir nicht nur das Portal auflösen und viele Eltern, Babysitter und Partner hinterlassen müssen sondern auch unseren Traum und unsere Vision auf Eis legen!

 

In diesem Sinne ist es an der Zeit “Auf Wiedersehen” zu sagen!

 

Mit diesen Worten wünschen wir euch und euren Familien alles Gute!

 

Den suchenden Eltern wünschen wir, dass sie ihren passenden Babysitter auch auf anderen Wegen finden!

 

 

Wir verneigen uns!

 

Bastian und Sven von GoodHands

Der Zauber unserer Kinder

Irgendwo zwischen Himmel und Erde liegt der unendliche Zauber unserer Kinder.

Wir spüren ihn eventuell nicht mehr so stark, aber unsere Kinder erleben jeden Tag wie ein großes Abenteuer.

 

Blätter fallen nicht einfach von den Bäumen, sondern sie fliegen und tanzen herab.

 

Regen tröpfelt nicht einfach zu Boden, sondern er malt lauter Spiegel zum hineinspringen auf den Pflasterstein.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich finde es wunderbar und großartig von unseren Kindern, dass sie mit so viel Freude ihr Leben und unsere Welt umarmen.

 

In der Pädagogik wird es sogar als magische Phase bezeichnet.

 

Kinder können allem Leben einhauchen. Ihre Plüschtiere wollen abends alle ins Bett und unter dem Bett wohnt ein listiges Monster.

Es gibt den Osterhasen, den Weihnachtsmann und natürlich auch den Sandmann - und das ist gut so.

Kinder lernen so, sich ein Bild von ihrer Welt zu machen, Zusammenhänge zu entwickeln oder eben zu verstehen.

Viele dieser fantastischen Figuren helfen uns Eltern, Rituale, Ideale und Traditionen zu vermitteln.

In vielen Situationen versuche ich meine Kinder da abzuholen, wo sie gerade stehen.

 

Ach und manchmal macht es auch einfach Spaß ein Ü-Ei aus dem Ohr des Kindes zu zaubern oder gemeinsam die Ampel auf Grün pusten - auch wenn man mehrmals pusten muss.

Bei Angst vor Monstern hilft nur Anti-Monster-Spray oder ein Zauberspruch.

Mein Sohn nimmt es mit seinem Monster Spray sehr genau - jede Ecke bitte.

Natürlich hilft nicht alles jedem Kind. Man muss auch hier immer wieder das richtige für seine eigene kleine Familie finden. Auf sein Bauchgefühl hören oder in sich hineinhorchen.

 

Wo fühlt man sich geborgen und was tut einem als Familie gut?

 

Es ist eine gemeinsame Reise und wir Erwachsenen dürfen mit und werde fast täglich unwillkürlich von unseren Kindern dazu eingeladen.

 

Ja, vielleicht brauchen wir das sogar.

 

Eine ganz besondere fantastische Figur hat sogar eine Tür bei uns bekommen, durch die sie von ihrer Welt in unsere kommen kann.

 

Ich möchte euch heute unsere Zahnfee vorstellen.


Wenn Zähne rausfallen können und wieder wachsen, dann muss man über die Existenz einer Zahnfee kaum noch diskutieren!

Wenn bei uns Zähne rausfallen, dann sind meine Kinder schon richtig aufgeregt, denn das bedeutet die Zahnfee kommt vorbei.

Aus meiner Kindheit habe ich übernommen, den Zahn in Alufolie einzuwickeln.

So kann die Zahnfee ihn übrigens später besser finden .

Der eingewickelte Zahn wird dann unter das Kopfkissen gelegt und die Zahnfee holt ihn ab.

Jetzt wird es spannend:

Um den Zauber auf die Spitze zu treiben verteile ich am Fenster bis zum Bett hier und da ein wenig Glitzer (Feenstaub). So wirkt es dann, als wenn die Zahnfee an manchen stellen kurz verweilt ist, um sich umzuschauen.

Da sie ja irgendwann auch über die Bettwäsche läuft, um den Zahn zu finden, male ich mit Hilfe eines schwarzen Fineliners winzige Fußspuren auf die Bettwäsche ....

Am nächsten Morgen werden die Kinder wach und schauen unter ihr Kissen.

Auf wundersame Weise ist ihr Päckchen Alufolie gewachsen und im inneren befindet sich ein Geschenk.

Der Zahn ist weg und an Stelle dessen gibt es oftmals ein kleines Taschengeld oder eine andere Kleinigkeit zum Spielen o.ä.

Dann entdeckt man gemeinsam die Fußspuren und den Feenstaub.

Meine Tochter und ich waren von dem ersten Besuch unserer Zahnfee zutiefst ergriffen.

Ein wenig Feenstaub wurde von ihr in einem kleinen Döschen gesammelt, damit sie es im Kinderladen erzählen konnte.

Es war tatsächlich etwas magisch.

Unsere Zahnfee hat auch einen kleinen Brief dagelassen.

Nun kommt sie öfter. Da unsere Fenster öfter mal geschlossen sind besitzt sie nun eine Tür im Schlafzimmer, durch die sie uns Besuchen kann.

 

Irgendwann werden unsere Kinder diese Wesen in ihrer Welt zurücklassen und uns in unserer Erwachsenenwelt begleiten .... lassen wir sie doch so lange dort verweilen, so lange es geht!!!

 

Wir haben es doch nicht eilig, oder?

Wie geht ihr mit der magischen Phase eurer Kinder um?

Habt ihr zauberhafte Rituale?

 

Nicky

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Kindergeburtstag - was für ein Theater

Wenn ich mal Kinder habe, dann bekommen sie den schönsten Geburtstag überhaupt!

 

Na? Erkennt sich jemand wieder?

Kindergeburtstage sind schon etwas Besonderes. Man feiert den Tag, an dem man sein kleines Wunder bekommen hat. Dieses kleine Menschlein, welches wir voller Liebe jeden Tag begleiten und dabei sein dürfen, wie es die Welt entdeckt und wächst.

 

Das ist so ein schöner Tag gewesen und diese Liebe möchte man wahrscheinlich irgendwie an diesem Tag zurückgeben oder greifbar machen.

Die ersten Geburtstage werden meist mit der Familie gefeiert.

Spätestens aber, wenn die Kinder in den Kindergarten gehen wird daraus ein richtiges Event.

Immerhin werden dann oft zum ersten Mal andere Kinder eingeladen.

Kindergeburtstage haben sich mit der Zeit verändert, zumindest beobachte ich einige Veränderungen.

 

In den Neunzigern feierte man in der Wohnung des Geburtstagskindes - Kuchen mit Smarties (Schokolinsen) und Topfschlagen, gehörten zum festen Programm.

Später kamen Mitgebseltüten dazu.

Ich frage mich immernoch, ob das ein echtes Wort ist.

Mitgebseltüten sind kleine Tüten, in denen Geschenke und Süßigkeiten für die Gastkinder drin sind.

In jeder Tüte befindet sich also sowas wie: Bleistifte, Knicklichter, Stempel, Kaugummis, Ü-Eier usw.

So liegt man preislich oft schon mal bei 5€ pro Tüte.

 

Mottoparty?

 

Mittlerweile stehen viele Geburtstage im Zeichen einer Mottopartie.

Das bedeutet, man schaut wo die Interessen des Kindes liegen z.B. welche Helden das Kind hat und macht dies zum Motto. Also wenn das Kind die Feuerwehr mag, dann wird es eine Feuerwehrparty. Die Deko, der Kuchen, die Spiele und manchmal sogar die Kleidung sind auf das Thema abgestimmt.

Nicht dass wir früher keinen Spaß hatten, dennoch hat sich eine neue Geburtstagskultur entwickelt.

Geburtstage sind immer schön, aber mittlerweile eine echte Herausforderung, wie ich finde.

 

Da ich gern sehr kreativ bin, hab ich viel Freude daran mich damit zu beschäftigen.

 

Mein Sohn (4) hatte vor Kurzem Geburtstag.

Beim gemeinsamen Überlegen, wie wir feiern wollen hat sich die ursprüngliche Monster Party zu einer Dino Party gewandelt.

So, wenn das einmal feststeht, geht die Planerei also los.

Mittlerweile bemühe ich mich ein paar Wochen vorher schon um die Deko, weil ich so einfach entspannter lebe und das Gefühl etwas schon erledigt zu haben einfach besser für mich und mein Stresslevel ist.

 

Was macht man also als erstes?

Richtig!

 

Es müssen Einladungen geschrieben werden.

Die etwas andere Einladung
Die etwas andere Einladung

Hier kann man überlegen, was für eine Einladung man verschenkt.

Selbstbemalt oder gebastelt ist immer schön, denn man hat wieder etwas, dass man gemeinsam machen kann.

 

Da wir dieses Jahr eine Dinoparty geschmissen haben, konnten wir Luftballons mit Kleister und Papier bekleben und trocknen lassen.

Mit einem Pinsel und etwas Farbe kann man die Eier bespritzen, dann sieht es "echter" aus.

 

Nach dem trocknen den Ballon platzen lassen und entfernen...

 

Später kann man die Einladung durch das kleine Loch wurschteln und mit etwas Kleister und Papier das Loch verschließen.

Die Dinoeier können nun verschenkt werden.

 

Um an die Einladung zu kommen, muss es mit etwas Hilfe geöffnet werden und die Einladung schlüpft .

 

Dekoration

 

Natürlich können Luftschlangen und Ballons aufgehangen werden.

Wer möchte kann aber überlegen, was noch passen würde.

Da wir dieses Jahr "Dino-Fete" hatten, haben wir unsere Wohnung zu einem Dschungel verwandelt .... mit Hilfe von braunen Packpapier haben wir Baumstämme an die Wände geklebt, Blätter aus Tonkarton benutzt und Lianen aus Krepppapier gebastelt.

Auf dem Fußboden hab ich Dinospuren geklebt mit schwarzen Tonkarton.

Ja, es ist sehr zeitaufwendig. Bei gutem Wetter wäre Outdoor sicher besser.

 

Vielleicht im Wald ... ?

 

Dino Dekoration
Dino Dekoration
Dinosaurierspuren
Dinosaurierspuren

 

Spiele

 

Neben den vielen klassischen Spielen, wie Topfschlagen oder die Reise nach Jerusalem, kann man sich passend zu seiner Feier eine lustige Aktion ausdenken.

Zum Thema Dino habe ich mir überlegt eine Ausgrabung mit den Kindern durchzuführen.

Im Internet gibt es viele Ideen dazu.

Ich lasse mich sehr gern im Netz inspirieren.

 

Folgende Dinge braucht man für die Ausgrabung:

 

• aufblasbarer Swimmingpool

• Rindenmulch oder Sand (ich habe mich für Rindenmulch entschieden)

• Trommelsteine oder Dekokristalle aus Acryl

• kleine Dinos aus Plastik

• Eimer und Schaufel (hab ich im 1€ Shop bekommen)

• eventuell kleine Plastikkäfer (hatte noch ein paar Kakerlaken durch Halloween)

 

Ein wenig Mut gehört dazu, denn der Rindenmulch verteilt sich relativ schnell. Er ist aber genauso so schnell aufgefegt - ich hab ihn dann später in unserem bepflanzten Hof genutzt.

 

Die Kinder dürfen so nach Herzenslust in dem Pool nach Dingen suchen und in ihren Eimer legen. Die Schätze durften von jedem Kind später mit nach Hause genommen werden.

Viele haben auch eine Portion Mulch im Eimer mit Heim getragen.

 

Kuchen

 

Man kann sich natürlich dafür entscheiden Kuchen zu kaufen. Backen macht mir allerdings mehr Spaß und schmeckt für mein Empfinden immernoch am besten.

Für den geplanten Dinokuchen habe ich mir im Internet Buddelförmchen in Form eines Dinoskeletts besorgt.

Diese kann man dann mit weißer Schokolade füllen und zum kühlen in den Kühlschrank stellen. Dies kann man sogar einige Tage vor dem Tag machen, den man sich fürs backen reserviert.

 

Ich hab mich entschieden einen Schokoladenkuchen als Basis zu machen und ihn mit einem Schokofrosting bestrichen. Dunkle Oreo Kekse zerkrümeln und auf dem Frosting verteilen bis man das Frosting nicht mehr sieht. Danach löst man das Skelett aus den Förmchen und legt es auf den Kuchen drauf. Lecker Dino!!!

  

Mitgebsel

 

Mitgebsel sind toll, wenn man sich Zeit nimmt kreativ zu sein.

Wir haben ein kleines Ausgrabungsset zum mitnehmen gebastelt.

 

Folgendes benötigt man dafür:

 

•Aluschalen mit Deckel

•Vogelsand

•Dinos (habe durch Zufall Dinoskellette gefunden)

•Gips

•Malerpinsel

•Schnur

 

das besondere Mitgebsel
das besondere Mitgebsel
das besondere Mitgebsel
das besondere Mitgebsel

 

Muffins für die Kita

 

Mittlerweile dürfen wir aus gesundheitlichen und / oder hygienischen Gründen nur noch abgepackte Muffins und Kuchen in die Kita geben. Das finde ich sehr schade. Allerdings galt dieses Gesetz zum Zeitpunkt des Geburtstags noch nicht ;)

 

Also hab ich ähnlich wie beim Kuchen Schokoladenmuffins mit Schokoladenbuttercreme bestrichen und Oreo Kekse zerbröselt und auf den Muffins verteilt. Oben drauf kam dann ein winziger Plastikdino und mit Hilfe von einer Knoblauchpresse noch Gras aus grünen Fondant.

 

Der Geburtstag selbst war klasse. Allerdings muss ich mit einem Augenzwinkern feststellen, dass die Kinder am Ende am liebsten einfach nur gemeinsam im Kinderzimmer spielen wollten.

Dennoch hatten alle Freude am feiern und das ist am Ende das Wichtigste.

 

Nach der Party ist mir eingefallen, dass ich noch eine kleine Beschäftigung vergessen hatte.

Diese hab ich dann ein wenig später mit meinem Sohn nachgeholt.

gefrorene Dinoeier
gefrorene Dinoeier

Vielleicht habt Ihr Lust es auszuprobieren?

 

Gefrorene Dinoeier schmelzen

 

•Ballons

•Wasser

•kleine Dinos

•Salz

 

Die Dinos in die Ballons quetschen und mit dem Wasserhahn Wasser einlassen bis zur gewünschten Eigröße.

 

Im Tiefkühlfach einfrieren.

 

Herausnehmen und Ballons aufschneiden.

 

Nun die Dinoeier mit Hilfe von Salz und warmen Wasser,

einem kleinen Hämmerchen oder anderen Hilfsmitteln schmelzen und Dinos befreien!

 

 

Der nächste Geburtstag steht schon in den Startlöchern und ich bin schon sehr gespannt, was uns dort alles erwartet.

 

Wie feiert ihr die Geburtstage eurer Kinder?

Habt ihr Traditionen an Geburtstagen oder lasst ihr euch immer etwas neues einfallen?

 

 

Nicky

 

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So finden Eltern professionelle Babysitter

Die Wahl des passenden Babysitters ist für Eltern und Elternteile von großer Bedeutung. Schließlich sucht man hier eine Person, der man sein Kind anvertraut ohne, dass man diese Person zuvor intensiv und lange Zeit kennen gelernt hat.

Aus diesem Grund gibt es einige Dinge zu beachten, die im Folgenden genauer aufgeführt werden.

GoodHands - professionelles Babysitting
GoodHands - professionelles Babysitting

 

Wo finde ich Babysitter

 

Viele Eltern haben nicht mehr das Glück die eigenen Eltern oder sogar Großeltern in der unmittelbaren Umgebung zu haben. Und selbst wenn, heißt das nicht, dass diese immer Zeit haben die Kinder zu betreuen, wenn Mama

und / oder Papa berufliche oder private Termine haben.

 

Also greifen viele auf Babysitter zurück. Einige wenige haben den Vorteil eine Empfehlung aus dem Bekanntenkreis oder aus der Kita / Schule zu bekommen. Jedoch sind diese Empfehlungen oft schon ausgelastet oder haben nur bedingt Zeit.

Dann gibt es noch die Möglichkeit das Internet nach Kleinanzeigen zu durchsuchen oder auf eine der Vermittlungsplattformen zurück zu greifen. Hier gibt es große Unterschiede in Umfang und Qualität. Von minderjährigen und ungeschulten Babysittern bis zu ausgebildeten und erfahrenen Babysittern ist die ganze Bandbreite vertreten.

 

Qualifikation

 

Babysitter müssen in der Lage sein verantwortungsbewusst und in schwierigen Situationen schnell handeln zu können. Da ist es von großem Vorteil, wenn die Person bereits einige Erfahrungen in dem Bereich vorweisen kann.

Es sollte darauf geachtet werden, dass eine Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs für Kinder stattgefunden hat.

So weiß der Babysitter, wie er / sie im Notfall reagieren muss und, wo man Hilfe erhält ohne dabei in Panik auszubrechen und Unsicherheit gegenüber dem Kind auszustrahlen.

 

Je nach Bedürfnis der Eltern ist es sehr sinnvoll, wenn der Babysitter eine pädagogische Qualifikation mitbringt. So kann gezielt auf den Entwicklungsstand des Kindes eingegangen werden und sogar Angebote können durchgeführt und mit pädagogischen Inhalten untermauert werden.

Darüber hinaus ist eine pädagogische Qualifikation zu empfehlen, wenn es sich um die Betreuung eines Kindes mit Behinderung handelt. Hierbei bringen ausgebildete Babysitter, durch ihre Berufspraxis, Hintergrundwissen zu diversen Krankheitsbildern und häufig praktische Erfahrungen mit.

 

Kennenlernen

 

Nachdem Eltern die Person gefunden haben, von der sie sich vorstellen können ihre Kinder betreuen zu lassen, gilt es jetzt diese Person in kurzer Zeit näher kennen zu lernen. Dazu ist es sinnvoll nach einem Telefonat und dem vorherigen E-Mailkontakt ein Kennenlerntreffen zu vereinbaren. Dies kann man wahlweise per Skype stattfinden lassen, aber besser noch persönlich. So können Eltern auch direkt den Kontakt zwischen ihrem Kind und dem Babysitter beobachten und auf Stimmigkeit überprüfen. Sie werden schnell merken, ob die Chemie zwischen

ihnen - ihrem Kind - und dem Babysitter stimmt. Dabei kann man sich ruhig auch einmal zurückziehen und schauen, ob der Babysitter einen Draht zum Kind entwickelt und andersherum.

 

Das ist schließlich der wichtigste Faktor - die persönliche Chemie muss stimmen!

 

Nachfragen, was die Motivation des Babysitters, abgesehen vom Geldverdienen ist, können hilfreich sein und jederzeit gestellt werden.

Kann der Babysitter Arbeitszeugnisse oder Empfehlungsschreiben von anderen Arbeitgebern und / oder Familien vorweisen?

Dies können Eltern problemlos ansprechen und sich die entsprechenden Dokumente auch zeigen lassen.

 

Abläufe / Familienregeln

 

Hat man sich für einen Babysitter entschieden ist es wichtig alle Informationen weiter zu geben, die im Bezug auf das Kind und die Zeit der Abwesenheit relevant sind. Der Babysitter muss genau wissen, welche Rituale in der Familie gepflegt werden, wenn diese in die Betreuungszeit fällen.

 

Hier ein paar Anregungen:

 

- Was darf das Kind essen, was nicht?

- Gibt es eine bestimmte Gutenacht-Geschichte / Lied?

- Verträgt Ihr Kind etwas nicht?

- Wann geht es spätestens ins Bett?

- Darf der Fernseher angeschalten werden?

- Welche Gewohnheiten gibt es in der Familie?

- Wann möchten Sie informiert werden, wenn etwas nicht nach Plan läuft?

 

Notfalldaten / SOS

 

Am besten stellen Eltern eine kleine Mappe zusammen, in der alle wichtigen Telefonnummern und Adressen hinterlegt sind. Diese Infos sollten leicht zugänglich für den Babysitter sein und im Notfall schnell auffindbar. Welche Telefonnummern auf keinen Fall fehlen sollten sind:

die Telefonnummer beider Elternteile, Notruf und der Giftnotruf.

 

 

Reflektieren nach der Betreuung

 

Je nach Alter des Kindes kann man die Betreuung durch den Babysitter gemeinsam auswerten.

Bei kleineren Kindern funktioniert das auch gut mit kleinen Smileys, die man wahlweise auch selbst basteln kann. Vermeiden sollte man pauschale Nachfragen, wenn man eine differenzierte Antwort erhalten möchte.  Anhand konkreter Fragen kann man herausfinden, ob es dem Kind mit dem Babysitter gut geht, was gemacht wurde, etc. Vor allem in der Anfangszeit ist das für viele wichtig, um die nötige Sicherheit und Vertrauen zu gewinnen.

 

Bezahlung

 

Die Bezahlung eines Babysitters ist regional sehr unterschiedlich. So zahlen Eltern in München mehr für die Betreuung pro Stunde als beispielsweise in Berlin.

Grundsätzlich hängt es auch davon ab, ob eine Qualifikation seitens des Babysitters vorliegt und auch sehr vom Alter und der Zeit, in der betreut werden soll. So ist es üblich, dass bei einer Nachtbetreuung deutlich weniger bezahlt wird als tagsüber, wenn Aktivitäten und zu erledigende Aufgaben anstehen.

 

Wenn man bedenkt, dass der Mindestlohn bei 8,50 € liegt ist eine Bezahlung zwischen 8,50 € bis zu 15 € (mit höherer Qualifikation) im Bereich dessen, was für die Betreuung von Kindern angebracht ist. 

In diesem Bereich bewegt sich auch der Lohn, den viele ihrer Putzfrau bezahlen.

 

Nur als kleinen Denkanreger: Wem möchte man durch den Lohn mehr Anerkennung zeigen? (Unabhängig davon, dass jede der genannten Berufsgruppen hohe Anerkennung verdient hat)?

 

Versicherung

 

Viele Babysitter sind über ihre private Haftpflichtversicherung für betreuende Tätigkeiten mit bis zu fünf Kindern versichert. Hier kann man bei dem Babysitter einfach nachfragen und sich gegebenenfalls Nachweise zeigen lassen.

Wenn es um eine längerfristige Betreuung durch einen Babysitter geht oder Eltern diesen bei sich sogar fest anstellen, besteht auch die Möglichkeit einer Versicherung über die Familie bzw. ihren Haushalt. Für weitere Infos dazu reicht ein kurzer Anruf beim Versicherer.

Zu empfehlen ist auch eine Unfallversicherung, sodass das Kind im Falle einer Verletzung abgesichert ist. Die eventuell anfallenden Behandlungskosten werden dann in aller Regel durch die Versicherung getragen.

 

 

Bastian

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Liebe Eltern - Don´t worry, be happy

Als Mama von zwei Kids scheint man Anderen vermeintlich etwas voraus zu haben.

Man hat wahrscheinlich die Feuerprobe überstanden, vielleicht sogar mit zwei Sternchen oder so.

So fühlt es sich zumindest manchmal an, wenn man in die Augen einer schwangeren Freundin blickt, welche soeben ihre ersten Fragen an einen richtet.

Aber Moment mal, Feuerprobe bestanden - wer entscheidet das eigentlich?

 

Wer vergibt einem die Sternchen? Wie, es gibt keine?

 

Meine Nachbarn sind diesen Sommer ausgezogen - sie hatten zwei kleine Mädchen, so dass ich mit meinen zwei Räubern im Erdgeschoss des gediegenen Altbaus nie das Gefühl hatte mit meinem Chaos gänzlich allein zu sein.

Als wären wir halt das laute Fundament des Hauses, welches gegen 18:30 Uhr wieder verstummt.

Nun zog vor ein paar Wochen eine neue Nachbarin ein - nennen wir sie Simone. Wir stellen uns gegenseitig vor.

 

"Wir sind übrigens die lautesten Leute hier - zwischen 16:00 Uhr und 19:00 Uhr zumindest.

Wir gehen aber auch viel raus und manchmal hat jemand auch mal schlechte Laune - das hört man dann eventuell bis in den dritten Stock."

 

Sie lächelt und meint, dass sei in Ordnung. Puh - Glück gehabt! Ehrlich währt am längsten. Meine Kinder rollen mit den Augen -  "Mensch, Mama!" Hätte auch anders laufen können.

 

Zum Beispiel hat die neue Frau meines Schwiegervaters, einen Satz immer sehr gern gesagt:

 

Millionen von anderen Frauen haben das auch schon geschafft.

 

Äh, was denn geschafft ? Unentdeckt die Kinder groß zu ziehen?

Wo wart ihr denn? Im Dschungel .... so bis nach der Pupertät? Scherz beiseite, Erziehung ist nicht einfach!

Ständig ist man selbst auf der Suche nach dem non - plus - Ultra der Kindererziehung. Ach, authentisch muss sie auch sein und nicht zu vergessen mit dem Löffel voll Zucker - aber Bitte nicht im übertragenen Sinne.

Den Zucker brauchen wir Mütter, um unsere Motivtorten zu basteln und hochzuladen.

Viele Mamas werden verstehen was ich meine: been there, done that.

 

Im Zeitalter des World Wide Web stellen sich uns Müttern ganz neue Herausforderungen und ja, es sind auch Möglichkeiten. Als ich noch als Erzieherin tätig war, sagte da eine weise Frau, welche das Amt der stellvertretenden Leitung bekleidete etwas sehr interessantes:

 

"Man muss mit seinem Handwerk klappern."

 

Um das zu tun müssen Mütter und Väter aber erst einmal wieder erkennen, was sie tatsächlich leisten - und das im positiven Sinne. Oft sehen Eltern doch nur, was optimierungsbedürftig ist... !

Man fragt sich sogar:

 

Mit wieviel Monaten läuft das Kind, ab wann ist es gekrabbelt und wann spricht es die ersten Wörter?

 

Viele Mitmütter sind total besorgt und schämen sich mittlerweile, wenn man mit ihnen spricht und sie eventuell nicht stillen konnten oder das Kind sich mit dem Laufen Zeit lässt. Moment mal, können wir mal kurz eine Lanze brechen für alle Eltern dieser Erde?

 

Wie oft haben wir erfolgreich einem Infekt die Stirn geboten, ganze Lausstaaten auf dem Haupt unserer Kinder ausgelöscht und, wieviele Pflaster schon aufgeklebt?

Wie oft pusten wir Schmerzen weg oder zaubern Geschenke aus dem Ohr unserer Kinder?

Geburtstage feiern wir als käme die Queen vorbei - jedes Eventmanagement würde pleite gehen, wenn wir uns selbstständig in die Welt wagten mit unseren Partyideen.

Unsere Kinder sind satt, gesund und glücklich.

Ja, manchmal sind sie schmutzig und frech - aber das gehört dazu!

 

Meine Tochter hat mit ca. 3 Jahren mal einen Jogurt gegessen. Soweit eigentlich kein Drama. Leider gab es als Beilage im Jogurt noch Schokokügelchen mit knusprigem Kern.

Jedenfalls fing meine Tochter plötzlich an nervös zu werden und machte mir klar, dass sie eine der Kügelchen in ihr Nasenloch gesteckt hatte.

Die Frage, warum sie diese Kugel denn in ihre Nase gesteckt hatte konnte sie mir nicht beantworten, aber viel wichtiger war auch - wie bekommen wir die Kugel wieder raus?

Man kann sich gar nicht vorstellen, in was für einer Aufregung sich solche Szenarien abspielen - immerhin soll und möchte man ja als Mama ruhig bleiben.

 

Die Kugel ist zumindest raus und mein Kind mittlerweile acht Jahre alt. Irgendwie bekommt man so eine Kugel doch raus. (Ich hab ihr mit leichtem Druck über den Nasenrücken gestrichen.... so ging es dann).

Wie man sieht Jogurt ist nicht nur Jogurt, genauso wie Laufrad nicht nur Laufrad ist, wenn die Kids mit vollem Karacho bis 1 mm vor der Borsteinkante fahren.

Eigentlich sieht es anfangs noch aus wie ein Spaziergang. Man schlendert so daher mit Freunden und lächelt den Kindern zu, wie sie so mit ihren Rädern fahren.

 

Vorsicht !!!!! Einfahrt!!!!

 

Puh, ist nochmal gut gegangen. Fahr bitte um den Hund herum und nicht drüber weg... !

Und dann kommt ja noch das Ende der Straße.

Die Augen der Eltern werden größer - ähm "Name des Kindes" ....?!!!! Halloooo!!???

Und dann schreit man meist doch aus vollem Leibe: Stehenbleeeeeiiiben!!!!! Stop!!!!

Ich nehme an alle in der Nachbarschaft wissen bereits was los ist, ohne aus dem Femster zu schauen.....

Kopfkino:

"Ach Heribert, das sind nur wieder die überambitionierten Mütter mit ihren in Pünktchen verhüllten, Finkidmützen tragenden Kindern".

Die Kids bremsen und drehen sich natürlich grinsend um - warum schreit ihr denn so? - wir wissen schon, dass wir nicht einfach so über die Straße dürfen....!

Also was können wir tun, damit Eltern sein nicht mehr wie ein unüberbrückbares Wagnis klingt?

 

Na eines können wir Miteltern auf jeden Fall tun!

 

Nett zueinander sein. Damit nehmen wir den neuen Eltern in unserer Runde ein Stückchen Last schonmal von den Schultern. Wenn unsere Kids mal nicht gut gelaunt sind und zwei Häuserblocks entlang schreien, so dass man fürchten muss die Häuser stürzen gleich ein, vielleicht ein kleines Lächeln schenken anstatt ein Kopfschütteln. Wenn wir anstatt Selbstgekochtes, doch nur Pizza bestellen, wenn Babys weinen und das Stillen der Mutter noch nicht so leicht fällt, einfach mal Ruhe bewahren.

 

Den ersten Schnupfen meiner Tochter begrüßten wir in der Erste-Hilfe-Station des hiesigen Krankenhauses. Damals stand auf dem Zettel des Arztes mit der Diagnose auch sowas wie: besorgte Eltern.

Der Papa völlig aufgelöst, denn das Kind bekommt nicht so gut Luft und ich stelle dem Arzt die gleiche Frage zehnmal nur anders, man will halt nichts falsch machen.

Können wir nicht alle gemeinsam ausprobieren, forschen und entdecken? Fertige Eltern sind wir doch alle nicht!

Am meisten, so stelle ich immer wieder fest, fällt es vielen Müttern schwer mit der Menge an Kritik umzugehen, den vielen Ratschlägen und den Verbesserungsvorschlägen.

 

Ich beschwichtige meine Freundin augenzwinkernd im Gespräch:

"Das ist nur beim ersten Kind so..."

Ist das eigentlich die Feuerprobe? Setzen wir uns vielleicht alle zu sehr unter Druck?

Wäre es nicht schön alles etwas wohlwollender und freundlicher zu gestalten?

 

Meine Schwägerin ruft an:

Mein Neffe hat sich gestoßen. Sie fragt sich warum sie nicht im rechten Moment wie ein Kamikaze - Martial Arts Ninja dazwischen gesprungen ist?

Naja so formuliert sie es natürlich nicht, aber so hätte es womöglich ausgesehen.

Ich versichere ihr, dass sowas allen Kindern passiert und höre aufmerksam zu, was Sie jetzt mit der kleinen Beule macht.

 

Also welcome to the Eltern adventure!

 

Nicky

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Domäne Dahlem *in Bildern*

Die Farm von Nebenan

Manchmal möchte man doch einfach nur der Großstadt entfliehen und ein bisschen Landluft schnuppern. Habt ihr auch manchmal so Sehnsucht danach die Seele baumeln zu lassen?

 

Ich möchte euch heute in die Domäne Dahlem mitnehmen.

 

 

Am Eingang befindet sich ein sehr niedlicher Hofladen mit frischen Produkten - auch aus der Domäne.

Die Domäne ist älter als 800 Jahre und war einst ein Rittergut - nun ist es ein Freilichtmuseum, wo man

den Werdegang der Lebensmittel vom Feld bis auf den Teller miterleben kann.

Beim betreten des Geländes fühlt man sich durch die bäuerlich gehaltenen Gebäude schon ein wenig in die Zeit zurückversetzt.

Es gibt auch viele Tiere dort u.a Schweine, Rinder, Pferde, Hühner und so weiter.

Meine Kinder staunen jedesmal, denn manchmal gibt es junge Ferkel und schon bald sind sie richtig ausgewachsene Schweine geworden.

 

überall Hühner
überall Hühner
Futterautomat
Futterautomat

 

Bei den Hühnern gibt es meist die Möglichkeit an einem Automaten etwas Futter zu ziehen, natürlich gegen ein kleines Geldstück.

Das machen die Kinder sehr gern, erst den Automaten selbst bedienen und dann die Körner über den Zaun streuen. Das Feld ist sehr weitläufig und man hat Platz sich zu bewegen, zu rennen oder zu spazieren.

 

 

An guten Tagen kann man sogar eine kleine Fahrt mit dem Traktor machen. Der Traktor verfügt über einen Anhänger. Da kann man einsteigen und sich von den lieben Menschen, welche dort arbeiten, um das Gelände fahren lassen. Besonders an Märkten und Veranstaltungen in der Domäne ist das eine sehr beliebte Beschäftigung für alle Familien und Besucher.

Märkte und Veranstaltungen finden nahezu regelmäßig das ganze Jahr statt.

Auf der Homepage der Domäne könnt ihr euch diesbezüglich informieren!

 

Unsere persönlichen Highlights sind das Mittelalterfest, der historische Jahrmarkt und das Kartoffelfest. Meine Kids lieben es, sich zum Mittelalterfest als Ritter und Kriegerin mit Pfeil und Bogen zu verkleiden. Dort angekommen wir das Kind nach Schwertmaß gemessen, um den Eintritt zu bestimmen.

 

Das Kartoffelfest im Herbst ist auch eine feine Sache, weil man dort seine Kartoffeln selbst ernten darf.

 

Kartoffelernte
Kartoffelernte

 

Ich liebe es zu zuschauen, wie die Geräte am Trekker die Erde lockern und die Kartoffeln rauspurzeln. Später geht man mit seinem Sack zum wiegen und bezahlen. So bekommen die Kinder nochmal einen ganz anderen Bezug zu ihrer Nahrung. Mittlerweile ist das bei uns schon Tradition. Dabei kann man übrigens nicht nur moderne Kartoffelsorten ernten, sondern auch ursprüngliche Kartoffeln, wie z.B "der blaue Schwede".

Blaue Kartoffeln auf dem Teller sind einfach unschlagbar.

 

Währenddessen steppt auf dem Hof meist der Bär, weil das Landgasthaus leckeres Essen serviert und viele wunderbare Stände einladen schöne Dinge zu erwerben.

Überhaupt hat die Domäne so vieles zu bieten. Eine kleine Töpferei, eine Schmiede, einen Handarbeitskreis usw.

Dadurch können Kinder an den verschiedenen Veranstaltungen kleine Keramiken bemalen oder in den Ferien töpfern.

 


Wer einfach mal so vorbei kommt, kann z.B. auf der Streuobstwiese picknicken oder die Kinder auf dem kleinen Spielplatz mal auf den stillgelegten Traktor setzen.

Ich muss jedesmal einfach einmal um das Feld laufen. Ich liebe es zu sehen, was grade alles wächst und gedeiht ... manchmal gibt es ganz viele Kürbisse und manchmal Mais und Zuchinis.

 

Ich habe vor einer Weile sogar entdeckt, dass man dort auch super Geburtstage feiern kann. Wenigsten hat eines meiner Kinder im Frühling Geburtstag.... ein Tisch im Freien mit Kuchen und Saft und drumherum Bauernhofflair - das probieren wir hoffentlich mal aus.

Wenn es soweit ist, werde ich es euch berichten.

 

Im Dezember gibt es an allen Adventswochenenden den stimmungsvollen Adventsmarkt.

Den werden wir auch noch mitnehmen .

Also falls ihr noch eine nette Ausflugsidee benötigt, dann probiert doch einfach die wunderbare Domäne Dahlem aus .

 

Website: www.domäne-dahlem.de

 

 

Nicky

 

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Geburtsgeschenke

Das schönste Geschenk als Eltern sind sicherlich die Kinder. Der schönste Augenblick meist die Geburt.

Auch als Freunde und Familie fiebern wir doch jeder Geburt entgegen.

Um der neuen kleine Familie das Glück noch etwas zu vergrößern, möchten wir unsere Liebsten beschenken und ja, vielleicht auch selbst etwas beschenkt werden, wenn wir in derselben wunderbaren Situation sind.

Da stellt sich schnell mal die Frage, was schenkt man zur Geburt?

 

Ich möchte euch heute also eine kleine Idee vorstellen - vielleicht gefällt es euch ja!

 

Dieses Jahr hatte ich wieder eine Geburt im Freundeskreis. Es ist natürlich immer wieder aufregend und spannend ein neues Leben zu begrüßen. Um den neuen Erdenbürger willkommen zu heißen, reiste ich dieses Jahr bis nach Ägypten, wo er und seine Eltern leben.

Ich möchte mich diesbezüglich vorbereiten, in guter Erinnerung , was mir selbst und anderen bekannten

Müttern in dieser Zeit am meisten hilft und geholfen hat.

Die Liebe zu zuckersüßen selbstgenähten Kleidungstücken, winzigen Schuhen (die meist nie getragen werden) bis hin zu gängiger Mode unserer Shops bleibt.

 

Aber das Seelenleben der Mutter spürt man in dieser Zeit noch viel intensiver als sonst .

 

Grundlage für die "all you need" Box
Grundlage für die "all you need" Box

Ich entscheide mich für meine schon erprobte Box. Eine Art "all you Need" für die erste Zeit.

Dort ist alles drin, was ich einer Mitmutter mitgeben will für die ersten Wochen nach der Geburt.

Da ich die Box im Koffer transportieren muss besorge ich eine aus Filz und nähe den Namen des Kindes drauf .

 

Aber was ist da eigentlich drin?

 

Bewährt und somit in der Box landen: Nasensauger, Brustwarzensalbe,

Stilltee versch. Hersteller zum ausprobieren, Stilleinlagen aus Baumwolle (sehr schön von Alnatura bei dm), Handcreme für die Mama, Weleda Babycreme (gabs im Set mit Holzgreifling), Sandorn Elexir für die Mutter , selbstgemachte Schnullerkette mit Namen des Kindes, gehäkelter Greifling, Klamottis - z.B Wolle/Seide Bodys, Hand/Fußabdruck-Set, eventuell Lektüre für Mütter -lustig oder auch informativ, Kinderbücher (für später...) und vieles mehr ......oder auch nicht -wie groß die Box ist entscheidet jeder selbst.

 

Aber nochmal langsam... bzw. beleuchten wir mal einzelne Helfer aus der Box.

Kurz nach der Geburt ist plötzlich alles anders. Eigentlich ist man froh, dass man halbwegs heile aus der Sache rausgekommen ist -und mächtig stolz.

 

Hey, i made a human.

 

Das muss einer einem erstmal nachmachen.

Was man vorher selbst kaum glauben konnte ist nun Realität.

Manche Mamas können meist noch gar nicht aufstehen - andere sind fit wie ein Turnschuh.

Ich gehöre eher zu der ersten Sorte. Wie ein kleiner Ballon, dem die Luft entwichen ist, lag ich bei beiden Kindern im Bett - überglücklich und erschöpft.

Manche verdauen auch noch die Situation des Kaiserschnitts oder anderen Geburtsverläufen.

Die ersten Stunden und Tage verbringen viele mit dem Anlegen des Kindes und üben das Stillen .

Aber Aua, was ist das?

Nach einiger Zeit können die Brustwarzen etwas entzündet sein. Eine Brustwarzensalbe verschafft Linderung und die frisch gebackene Mama wird euch dafür lieben !

 

Tea Time

Damit die Milch einschießt , kann man auch viele wirklich genüssliche Tees trinken. Ich stelle meist eine kleine Auswahl zusammen.

 

 

Stilleinlagen

Viele wissen oft noch gar nicht, dass sie soetwas brauchen. Immerhin hilft es als kleiner Auslaufschutz, da viele der Milcheinschuss so schnell ereilt und dieser oft bis zum Shirt durchdringt.

Oder... man darf endlich nach ein paar Tagen das Krankenhaus verlassen, legt sich Abends ins

Bett und wird mitten in der Nacht wach, weil einem nass und kalt ist... tastet im Dunkeln nach dem Schalter der Nachttischleuchte und sieht, wie alles klitschnass ist - Kind ist trocken, es regnet nicht rein, wo kommt das bloß her?

.... aha, feuchte Träume der Frau? - Weit gefehlt, man läuft nur aus.... so oder so ähnlich geht es vielleicht manchen Frauen von uns. Hätte mir das keiner vorher sagen können?

Es gibt viele praktische Stilleinlagen für den einmaligen Gebrauch.

Wer es etwas gemütlicher und ökologischer mag, kann ein paar Stilleinlagen aus Baumwolle in die Box schmuggeln. Der Tragecomfort ist oft besser und sie sind bequem waschbar unter dem Wasserhahn oder ab in die Waschmaschine damit.

 

 

Nasensauger

Braucht man den überhaupt?

Na, da hilft nur ausprobieren. Oft können unsere kleinen Lieblinge noch nicht schnauben. Der Nasensauger zieht den ganzen "Schnodder" raus und Baby kann wieder durchatmen. Erfahrungsgemäß sind euch eure Miteltern doch sehr dankbar, wenn der Nasensauger doch zum Einsatz kommt und sie nicht erst im Fall der Fälle einen kaufen müssen.

 

 

Babycreme

Es gibt sicher viele Babypopocremes, aber eine hat es einfach in die Must-have Liste meines Innercircles geschafft. Weleda Babycreme ist aus keiner Wickeltasche mehr wegzudenken. Meine Schwägerin rief mich letztes Jahr an, nur um mir zu erzählen, wie begeistert sie davon ist . Hach, Weleda, das hast du wieder gut gemacht.

 

 

Maschenware

Irgendwie wieder süß. Überall gibt es jetzt wieder gehäkelte schöne Dinge.

Wer nicht selbst häkeln kann oder möchte, kann bei vielen Künstlern etwas schönes bestellen. Handmade mit Love versteht sich.

Kleiner Tipp von mir - schaut doch mal bei meiner Freundin Pinimee vorbei. Auf Instagram gibt es eine kleine Auswahl ihrer Künste.

 

 

Genähtes

Wer halbwegs eine Nähmaschine oder Nadel bedienen kann, kann mit etwas Stoff und Füllwatte schon wunderbare Kleinigkeiten herstellen.

In manchen Geschäften gibt es z.B. kleine Klangelemente, Rasseln oder Spieluhren, welche man in ein kleines selbstgenähten Kuscheltier hineinnähen kann.

Ich kaufe auch gern ein paar Bodys und nähe kleine Krawatten drauf.

 

Da meine Freundin einen Kaiserschnitt hatte, habe ich zusätzlich einen kleinen Narbenroller hineingelegt.... Ob er funktioniert, weiß ich leider noch nicht, aber der Gedanke zählt.

Sie erzählt mir später, dass sie ihn bereits nutzt und ist sehr gerührt, das ich daran gedacht habe. Sag ich doch!

Um ehrlich zu sein bin ich immer etwas erleichtert, wenn ich das Feedback der Mädels höre!

It´s nice to care for each other.

 

Lektüre

Meiner Schwägerin habe ich vor einem Jahr noch die "Müttermafia" von Kerstin Gier in die Box getan .

 

 

Da meine Freundin allerdings kein Deutsch spricht oder gar versteht, lege ich ihr "The honest Toddler" von Bunmi Laditan dazu.

 

Mütterwahnsinn niedergeschrieben von zwei sehr sympathischen Frauen, die wissen, wo die Tücken des Alltags lauern. Sicher findet der ein oder andere von euch noch ein weiteres gutes Schriftstück, welches ein kleines Schmunzeln ins Gesicht zaubert.

 

Meine Schwägerin hat Mitte des Jahres die Box ergänzt, indem sie alles liebevoll an eine Wäscheleine für ihre Freundin befestigte. So könnte man Stück für Stück jedes Geschenk hinausziehen ...

 

Wie schön, die Box ist auch noch ausbaufähig... und was packt ihr so ein?

 

Nicky

 

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BewegungsHeld

Sport frei oder frei von Sport?

 

Vorne weg: Dies wird kein Beitrag darüber, der dazu anregen soll ein Kind als Sportgerät zu missbrauchen, oder es wild in der Gegend rum zu schleudern, um den eigenen Ehrgeiz und das Idealbild des Körpers zu pushen.

Es geht vielmehr darum, wie es möglich ist im meist vollgepacktem Alltag mit Familie und Job, den Sport noch irgendwo unter zu bringen.

 

Vor meinem Sohn war ich wöchentlich 2 - 3 X im Box-Club Sport treiben und den Körper stählern. Ich hatte mir fest vorgenommen das nach der Geburt so weiter zu führen! Allen Papas, die mir erzählten das würde sich ganz schnell ändern, wenn Junior erstmal da ist entgegnete ich mit einem abfälligen:

Ich bekomm das schon hin, nur weil du es nicht schaffst, bla bla…

BewegungsHeld
BewegungsHeld

 

Tatsächlich ist es nach fast 1,5 Jahren so gekommen…

Sport hat in meinem Leben an Bedeutung verloren und das schlechte Gewissen plagt mich immer noch regelmäßig.

 

Aber ich hab hier mal aufgelistet, wie es mir doch gelingt wenigstens etwas Sport in den Alltag mit Familie zu integrieren:

 

 

 

Ab in den Park(our)

 

Bei einem gemütlichen Spaziergang am Wochenende einfach den Park ansteuern und während Frau und Kind gemütlich ihre Runden drehen mache ich mein kleines Work Out an den Geräten. Die beiden genießen das schöne Wetter und ich bekomme einen gesunden, tiefroten Teint im Gesicht und alle sind glücklich …

 

 

Warum nicht auch mal der Geräte-Park?

Ab einem gewissen Alter (das betrifft dann eher das Grundschulalter), kann man sein Kind auch mal ins Fitnessstudio mitnehmen, wenn man das möchte…!?

Der Vorteil ist: Man muss sich dann kaum um das Kind kümmern, da Junior sporttreibende Damen anzieht, wie ein Magnet und die sich rührend kümmern werden > das habe ich vor einiger Zeit bei einem Papa beobachtet, der dadurch viele nette Unterhaltungen führte, aber jedoch kaum zu seinen Übungen gekommen ist. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob der Sport überhaupt sein Antrieb war ins Studio zu gehen…

 

Work it (out)

 

Gerne mache ich auch kurze, aber dafür intensive Work Outs zu Hause oder wahlweise im Park. Dabei trainiere ich effektiv, spare Zeit und komme sogar öfter dazu Sport zu treiben. Kurze Work Outs oder kleine Elemente daraus lassen sich auch super mit in den Alltag integrieren und Junior darf dabei zusehen, anfeuern oder auch, je nach Schweregrad, mitmachen…

 

Zusammen ist besser als allein

 

…also warum nicht auch gemeinsam mit dem Kind bewegen? Es spielerisch an den Sport ran bringen. Klar hat das nichts mit dem intensiven Training oder sogar Leistungssport zu tun, den man vielleicht mal machte. Aber man hat die Möglichkeit sein Kind früh an Sport zu gewöhnen und dessen Bedeutung näher zu bringen, was sich postitiv auf sämtliche Lebensbereiche auswirkt. Denn wie wir wissen arbeiten die kognitive und die motorische Entwicklung Hand in Hand.

Zum Beispiel kann man gemeinsam einen Hindernisparcour durchlaufen, der entweder schon besteht (zum Beispiel im Park) oder man erstellt sich selbst einen (beispielsweise im Wald oder auf einem Spielplatz).

 

Rollen und Purzelbäume sind super spaßig zu erlernen und fördern die Motorik.

 

Laufen wie ein Tier und dabei einmal die komplette Serengetie durchgehen. Vom kleinen Frosch, der durch die Gegend hüpft und dabei quakt, über die Gazellen, die in großen Sätzen über die Steppe hüpfen bis hin zu Geparden, die im Sprinttempo ihre Beute jagen. Die Kinder werden euch mit Ideen versorgen, dass es so schnell nicht langweilig wird.

 

Außerdem gibt es da ja auch noch die Klassiker: Balancieren, Fangen und Verstecken. Einfach alles was Spaß macht und sich bewegt ;)

 

Als Entspannungsübung für Junior und als letzten Kraftakt für euch empfehle ich einmal euer Kind auf den Arm zu nehmen und entspannt zu halten. Jetzt kann es die Lage gemütlich beobachten und abhängen während ihr fleißig Kniebeugen macht und die letzten Kraftreserven raus lasst.

 

… um nur mal ein paar Übungen aufzuzeigen.

 

Foto: Micha Parzuchowski
Foto: Micha Parzuchowski

Es gibt also schon einige Möglichkeiten Sport weiterhin in das Leben zu integrieren auch, wenn es natürlich schwerer fällt, da die Kraftreserven allgemein ja etwas anders aufgeteilt werden müssen.

 

Im Endeffekt mache ich weniger Sport als in der Zeit vor meinem Junior, aber das ist auch irgendwie ok. Den Sport mache ich dafür jetzt bewusster und motivierter, da die Zeit einfach limitierter ist und somit an Wert gewinnt.

 

Und es gibt einfach einen neuen Part in meinem Leben, der viel Platz einnimmt, was absolut super so ist!

 

In diesem Sinne: Sport frei

Bastian

 

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Fachartikel: Eingewöhnung - das neue Kapitel beginnt

Nach dem persönlichen Bericht der Eingewöhnung meines Sohnes soll es in diesem Artikel um die fachliche Auseinandersetzung mit dem Thema gehen.

 

Sicherlich haben viele Eltern eine Idee oder einen konkreten Wunschtermin, wann das eigene Kind in die Kita kommen soll. Allerdings stimmt dieser Wunsch oft nicht mit den realen Umständen überein, die in einer Familie bestehen. Das Elternteil, was bisher zu Hause geblieben ist muss (oder will) wieder arbeiten gehen und das entscheidet darüber mit der Eingewöhnung zu beginnen.

Kita Eingewöhnung
Kita Eingewöhnung

Aber das ist in Ordnung – macht euch nicht unnötig ein schlechtes Gewissen!

 

Und ich weiß, man macht es letztendlich doch…

 

Die Eingewöhnung nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell, wonach heutzutage eingewöhnt wird oder zumindest in Anlehnung daran, ist sehr nach den Bedürfnissen und vor allem dem Tempo der Kinder gerichtet. So gilt manches Kind bereits nach wenigen Tagen als komplett eingewöhnt, andere Kinder wiederum erst nach Monaten.

Und beides ist völlig normal und ok.

Aber bevor an die Eingewöhnung gedacht werden sollte, steht erst einmal die Qual der Wahl der Kita an. Wobei sich das mit der Wahl in den meisten Gebieten sehr in Grenzen hält. Hier heißt es oft:

Nimm was du kriegen kannst!

 

 

Ganz wichtig bei der Suche nach der passenden Kita ist der Leitsatz: Das Gefühl entscheidet!

Daher sollte man unbedingt vor einer Zusage die Einrichtung besichtigen und die künftige Bezugsperson, welche die Eingewöhnung macht, kennen lernen. Das Setting muss passen. Man sollte da auf sein Gefühl hören, nur so kann man dem Kind auch vermitteln, dass die Einrichtung der neue Ort ist, an dem es täglich mehrere Stunden sein wird. Ihr Kind wird Ihre Einstellung dazu über seine feinen Antennen auf jeden Fall spüren!

 

Hat man sich entschieden wird der Startzeitpunkt festgelegt und man bekommt eine Liste mit Dingen, die man mitbringen oder noch besorgen sollte für den Kitastart. Die Liste scheint ersteinmal lang zu sein und man fragt sich bei dem Einen oder Anderen, wofür man das braucht. Aber, ja ihr werdet diese Dinge brauchen bzw. euer Kind!

 

Morgenkreis Kita
Morgenkreis Kita

Am ersten Tag bzw. die ersten Tage ist das Elternteil, was die Eingewöhnung begleitet mit dem Kind gemeinsam im Gruppenraum. Als Elternteil nimmt man dabei eine passive und beobachtende Rolle ein.

Man dient dem Kind sozusagen als sicherer Hafen, wo es auftanken und sich rückversichern kann, um zu überprüfen, ob alles in Ordnung ist.

 

Wenn das gut klappt und das Kind seine neue Umwelt erkundet und in Kontakt mit Anderen tritt, geht man einen Schritt weiter und erhöht sozusagen die Dosis.

 

Danach fängt man mit kurzen Trennungen an. Das Elternteil verlässt den Raum und später dann auch die Kita.

 

Wichtig: Verabschieden Sie sich dabei unbedingt von ihrem Kind und schleichen Sie nicht einfach aus dem Raum. Ihr Kind muss mitbekommen, dass Sie gehen und vertrauen können, dass Sie auch wieder kommen. Das passiert nur mit einer ordentlichen Verabschiedung.

Auch hier gilt wieder das Motto: Das Kind bestimmt das Tempo! Stück für Stück wird die Zeit der Trennung verlängert bis schließlich das Kind einmal vom Morgenkreis bis zum Mittagsschlaf alle Rituale in Abwesenheit des Elternteils mitgemacht hat.

Dann gilt die Eingewöhnung insgeheim als beendet.

Zum Abschluss der Eingewöhnung können Sie noch ein Gespräch einfordern, wenn sie es nicht angeboten bekommen und dann kann man langsam anfangen sich an die, für alle Seiten neue Lebenssituation zu gewöhnen.

 

Tipp: Schön ist es für Ihr Kind, wenn es in der Kita einen vertrauten Gegenstand von zu Hause hat, den es sich bei Heimweh oder einfach zur Beruhigung nehmen kann. Dies kann ein Kuscheltier, ein Lieblingsspielzeug oder ein selbst gestaltetes Familienalbum sein, in dem es all seine Lieben versammelt hat und ansehen kann.

 

Kuscheltiere
Kuscheltiere

Um noch etwas Hintergrundwissen zum Thema Bindung und Bindungsmodelle zu geben, was beim Thema Eingewöhnung nicht ohne Bedeutung ist, habe ich im Folgenden die vier Modelle der Bindungstheorie

nach Bowlby (1958) zusammengefasst.

Modelle:

Ich verwende das Wort „Eltern“, was stellvertretend für „Bindungsperson“ steht, wie es in der Fachsprache heißt. „Eltern“ ist hier gleichzusetzen mit „Elternteil“.

 

 

Sichere Bindung

 

Das Kind hat Vertrauen in die Zuverlässigkeit und Feinfühligkeit seiner Eltern. Die Eltern werden als sicherer Hafen erlebt und als Ausgangspunkt die Welt zu entdecken. In Anwesenheit der Eltern wirkt das Kind entspannt und erweitert immer weiter seinen Aktionsradius.

 

Bei Trennung (z.B. einer Eingewöhnung) reagiert das Kind zunächst gestresst und äußert das durch rufen, schreien und weinen. Es differenziert klar zwischen den Eltern und einer zunächst fremden Person (ErzieherIn).

Bei Rückkehr der Eltern sucht das Kind sofort Kontakt und reagiert mit Freude auf das Wiedersehen.

 

Sicher gebundene Kinder haben einen guten Zugang zu ihren Gefühlen, besitzen Empathie und reagieren in Situationen meist angemessen.

Unsicher-vermeidende Bindung

 

Bei dem Bindungsverhältnis zeigt das Kind bei einer Trennung keine Anzeichen der Beunruhigung. Das Kind scheint seine Eltern nicht zu vermissen und akzeptiert eine fremde Person als Ersatz. Oft ist die Kommunikation zwischen Eltern und Kind nicht verlässlich oder wird als dieses erlebt. Das bedeutet in der Konsequenz, das Kind vermeidet eine emotionale Bindung zu den Eltern.

 

Nach einer Trennung reagiert ein Kind abweisend und sucht nicht die körperliche Nähe der Eltern. Da es die Eltern oft als abweisend erlebt hat vermeidet es den Kontakt, um eine Zurückweisung nicht permanent erleben zu müssen. Es spricht dann freundlich mit den Eltern, allerdings mit Abstand und nur das Nötigste.