Domäne Dahlem *in Bildern*

Die Farm von Nebenan

Manchmal möchte man doch einfach nur der Großstadt entfliehen und ein bisschen Landluft schnuppern. Habt ihr auch manchmal so Sehnsucht danach die Seele baumeln zu lassen?

 

Ich möchte euch heute in die Domäne Dahlem mitnehmen.

 

 

Am Eingang befindet sich ein sehr niedlicher Hofladen mit frischen Produkten - auch aus der Domäne.

Die Domäne ist älter als 800 Jahre und war einst ein Rittergut - nun ist es ein Freilichtmuseum, wo man

den Werdegang der Lebensmittel vom Feld bis auf den Teller miterleben kann.

Beim betreten des Geländes fühlt man sich durch die bäuerlich gehaltenen Gebäude schon ein wenig in die Zeit zurückversetzt.

Es gibt auch viele Tiere dort u.a Schweine, Rinder, Pferde, Hühner und so weiter.

Meine Kinder staunen jedesmal, denn manchmal gibt es junge Ferkel und schon bald sind sie richtig ausgewachsene Schweine geworden.

 

überall Hühner
überall Hühner
Futterautomat
Futterautomat

 

Bei den Hühnern gibt es meist die Möglichkeit an einem Automaten etwas Futter zu ziehen, natürlich gegen ein kleines Geldstück.

Das machen die Kinder sehr gern, erst den Automaten selbst bedienen und dann die Körner über den Zaun streuen. Das Feld ist sehr weitläufig und man hat Platz sich zu bewegen, zu rennen oder zu spazieren.

 

 

An guten Tagen kann man sogar eine kleine Fahrt mit dem Traktor machen. Der Traktor verfügt über einen Anhänger. Da kann man einsteigen und sich von den lieben Menschen, welche dort arbeiten, um das Gelände fahren lassen. Besonders an Märkten und Veranstaltungen in der Domäne ist das eine sehr beliebte Beschäftigung für alle Familien und Besucher.

Märkte und Veranstaltungen finden nahezu regelmäßig das ganze Jahr statt.

Auf der Homepage der Domäne könnt ihr euch diesbezüglich informieren!

 

Unsere persönlichen Highlights sind das Mittelalterfest, der historische Jahrmarkt und das Kartoffelfest. Meine Kids lieben es, sich zum Mittelalterfest als Ritter und Kriegerin mit Pfeil und Bogen zu verkleiden. Dort angekommen wir das Kind nach Schwertmaß gemessen, um den Eintritt zu bestimmen.

 

Das Kartoffelfest im Herbst ist auch eine feine Sache, weil man dort seine Kartoffeln selbst ernten darf.

 

Kartoffelernte
Kartoffelernte

 

Ich liebe es zu zuschauen, wie die Geräte am Trekker die Erde lockern und die Kartoffeln rauspurzeln. Später geht man mit seinem Sack zum wiegen und bezahlen. So bekommen die Kinder nochmal einen ganz anderen Bezug zu ihrer Nahrung. Mittlerweile ist das bei uns schon Tradition. Dabei kann man übrigens nicht nur moderne Kartoffelsorten ernten, sondern auch ursprüngliche Kartoffeln, wie z.B "der blaue Schwede".

Blaue Kartoffeln auf dem Teller sind einfach unschlagbar.

 

Währenddessen steppt auf dem Hof meist der Bär, weil das Landgasthaus leckeres Essen serviert und viele wunderbare Stände einladen schöne Dinge zu erwerben.

Überhaupt hat die Domäne so vieles zu bieten. Eine kleine Töpferei, eine Schmiede, einen Handarbeitskreis usw.

Dadurch können Kinder an den verschiedenen Veranstaltungen kleine Keramiken bemalen oder in den Ferien töpfern.

 


Wer einfach mal so vorbei kommt, kann z.B. auf der Streuobstwiese picknicken oder die Kinder auf dem kleinen Spielplatz mal auf den stillgelegten Traktor setzen.

Ich muss jedesmal einfach einmal um das Feld laufen. Ich liebe es zu sehen, was grade alles wächst und gedeiht ... manchmal gibt es ganz viele Kürbisse und manchmal Mais und Zuchinis.

 

Ich habe vor einer Weile sogar entdeckt, dass man dort auch super Geburtstage feiern kann. Wenigsten hat eines meiner Kinder im Frühling Geburtstag.... ein Tisch im Freien mit Kuchen und Saft und drumherum Bauernhofflair - das probieren wir hoffentlich mal aus.

Wenn es soweit ist, werde ich es euch berichten.

 

Im Dezember gibt es an allen Adventswochenenden den stimmungsvollen Adventsmarkt.

Den werden wir auch noch mitnehmen .

Also falls ihr noch eine nette Ausflugsidee benötigt, dann probiert doch einfach die wunderbare Domäne Dahlem aus .

 

Website: www.domäne-dahlem.de

 

 

Nicky

 

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Einfachmalrausfahren *in Bildern*

Die Mitte der Woche mal anders verbringen.

 

Früher hieß das mit den Kumpels das Bergfest mit günstigem Gerstensaft zu befeiern, am heutigen Tag heißt es den Rucksack schnappen und aus der Stadt flüchten. Frau und Kind haben Alltagsprogramm also nutze ich den Off-Day, um den Kopf zu lüften und die Gedanken kreisen zu lassen.

 

In gerade einmal einer halben Stunde bin ich dann mit der S3 auch schon in Friedrichshagen. Die Bölschestraße entspannt bis zum Ende und direkt auf den großen Müggelsee zu laufen.

 

Bei dem Anblick ist die Entscheidung schnell getroffen: Im Uhrzeigersinn einmal um den See herum!

 

Blick auf den Müggelsee
Blick auf den Müggelsee
Blick in die Baumkronen
Blick in die Baumkronen

Strandbad am Müggelsee
Strandbad am Müggelsee

Wann hat man schon einmal die Möglichkeit das Strandbad am Müggelsee für sich allein zu haben?!

 Ins Wasser wird dann aber doch nicht gehüpft, ich habe ja meine Badehose vergessen….(sonst keine Frage)

 

Allein im Strandbad
Allein im Strandbad
Infotafel am Wegesrand
Infotafel am Wegesrand

Als alter Städtler kann man sogar noch was lernen, dank der tollen Tafeln, die immer wieder den Wegesrand schmücken. Das haben mir zwar alles meine lieben Großeltern schon mal mühselig beigebracht, aber wie das so ist ... über die Jahre alles ein wenig verblasst.

Am Fredersdorfer Mühlenfließ
Am Fredersdorfer Mühlenfließ

warten auf die Fähre an der Müggelspree
warten auf die Fähre an der Müggelspree

Warten auf die Fähre – ich wusste bis jetzt noch nicht einmal, dass die BVG auch Fähren hat bzw. geschweige denn, dass diese noch im B Bereich unterwegs sind.

(Aber das erklärt auch, weshalb das F auf der Monatskarte steht….)

 

Aber mal ehrlich: Eine so wunderschöne Ecke hier mit ihren Wasserstraßen und kleinen Gärten direkt am Kanal der Müggelspree.

 

Weiter geht´s nach der kurzen Fahrt um den kleinen Müggelsee und dann auf die Zielgerade

(was so viel heißt wie: die Hälfte ist geschafft).

eine neue Badestelle entdeckt
eine neue Badestelle entdeckt

Badestellen für den nächsten Sommer ausspähen. Es gibt unzählige kleine Buchten und Stellen abseits der zwei Strandbäder (großer und kleiner Müggelsee),  die einen soften Einstieg ins Wasser ermöglichen.

 

Und es sieht einfach super nachdenklich und gut aus auf das Wasser ins Leere zu schauen und sich von hinten per Selbstauslöser zu fotografieren.

 

Biotop in Köpenick
Biotop in Köpenick

„ölologisch wertvolles Biotop“ das hätte ich so auch gesagt. Ein faszinierender Ort, der nicht erahnen lässt,

dass es sich hier noch um Berlin-Köpenick handelt.

 

kleine Pause gefällig
kleine Pause gefällig

Als Verpflegung kann ich eine Kanne Tee (je nach Begleitung mit oder ohne Schuss) und

einen Sesamring vom türkischen Bäcker umme Ecke empfehlen.

Die Landjäger haben es leider nicht weiter als bis zur ersten Rast geschafft…

 

Fazit: Eine tolle Tour für Erwachsene und gerne laufende Menschen. Die Strecke beträgt ca. 17 KM und ist, aufgrund der Schummelei mit der Fähre, so ziemlich die kürzeste Variante.

 

Der Müggelsee ist auch als Ausflugsziel mit Kindern sehr zu empfehlen. Es gibt ein paar Spielplätze auf der Strecke, aber die sind eher nebensächlich, da der Wald und die Landschaft der bessere und größere

Spielplatz sind. Viel zu erleben – viel zu entdecken!

 

Mit Kindern ist allerdings empfehlenswert (je nach Alter) nur einen Streckenabschnitt in Angriff zu nehmen, da sich weite und lange Wanderungen gerne auch traumatisierend auf die Kleinen auswirken können…ja ich spreche da aus Erfahrung ;)

Das Highlight ist denke ich für Groß und Klein die verzaubernde Müggelspree.

 

Mit klarem Kopf, frischer Energie und schmerzenden Fersen ging es dann wieder zum S-Bahnhof Friedrichshagen und ab in die Stadt – volles Programm, Warschauer Straße …

 

Bastian

 

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Nicky

Nicky
Nicky

Nicky 34 jahre alt , Berlinerin mit schottischem Migrationshintergrund, Mama mit Herz und KreativChaos,

ein Sohn und eine Tochter- oder Vampirprinzessin, Überlebenskünstlerin des Alltags und somehow Familienheldin I guess...

Bastian

Bastian
Bastian

28 Jahre, Jenenzer mit Bodensee-kenntnissen und seit einigen Jahren Berliner, Papa von einem Sohn, Gründer von GoodHands, Erzieher, Musikliebhaber,

Sportler ohne Zeit für den

Sport zu haben, vieles mehr und

Familienheld!